Studienabschlussarbeiten

Wer sein Studium über Jahre erfolgreich bestanden hat, möchte möglichst auch im letzten Schritt vor seinem akademischen Titel beste Leistungen bringen. Das Schreiben von Studienabschlussarbeiten wie der Masterthesis oder der Diplomarbeit unterscheidet sich dabei jedoch um einiges von bislang abgelieferten, schriftlichen Leistungen, die dem Studenten beispielsweise aus Hausarbeiten oder Referaten bekannt sind. Den richtigen Einstieg in die Arbeit zu finden und schnell einen Eindruck davon gewinnen, ob das gewählte Thema auch der eigenen Person entspricht, sind dabei wesentliche Bestandteile, die zum Erfolg des gesamten Projektes führen werden.

Immer häufiger merken Studierende in der heutigen Zeit, wie schwer ihnen der Einstieg in ihre Studienabschlussarbeiten fällt. Meist liegt dies jedoch daran, dass der Student oder die Studentin kein Gefühl dafür haben, wieviel Eigeninitiative und Motivation in dieses Projekt hineingelegt werden muss. Schnell wird das gestellte Thema als zu schwer empfunden, obwohl lediglich eine intensive Phase der Einarbeitung nötig wäre, um sich mit dem Diplom- oder Masterthema anfreunden zu können. Und genau dieses intensive Arbeiten sollte sich jeder Student zu Beginn gönnen, da auch hierdurch entscheidende Fähigkeiten wie Motivation und Fleiß unter Beweis gestellt werden, die auch im späteren Berufsleben eine entscheidende Rolle spielen.

Wer es geschafft hat, sich für seine Studienabschlussarbeit aufzuraffen und intensive Recherche zum gestellten Thema zu betreiben, sollte auch nicht nur in den Bibliotheken oder im Internet fündig werden. Wesentlich ist auch das direkte Gespräch mit anderen, akademischen Personen, die einen wesentlichen Beitrag zur Erarbeitung des Themas leisten können. Hierzu zählen in erster Linie natürlich der Professor, der die Abschlussarbeit betreut, aber auch andere Mitarbeiter oder Studenten, die im entsprechenden Themenbereich schon einmal doziert oder vorgetragen haben. Schneller als man denkt kann man durch solche Gespräche einen effektiven und einfachen Einstieg ins eigene Thema finden und zu einer erfolgreichen Abschlussarbeit streben. Umgekehrt kann es auch möglich sein, dass man nach wenigen Tagen und Wochen gänzlich keinen Zugang zum gestellten Thema findet. In diesem Fall empfiehlt es sich, mit dem betreuenden Professor das offene Gespräch zu suchen und um ein neues Thema zu bitten. Doch dies sollte erst der letzte Schritt nach intensiven Bemühungen sein.

Nicht selten findet der Studierende keinen Ansatz um mit der Abschlussarbeit zu beginnen. Aber auch hier kann in vielen Fällen Abhilfe geschaffen werden. Oftmals genügt es schon die Kleinanzeigen in der Studentenzeitung zu durchforsten. Häufig stößt man hier auf angebotene Inspirationshilfe gegen eine entsprechende Entlohnung.

Während der Zeit der Abschlussarbeiten sollte man sich selbst nicht vernachlässigen und sich dennoch Zeit für sich selbst nehmen. Ungesundes Essen und permanentes rumsitzen können nicht nur zu Cellulite führen sonder beeinflussen auch die geistige Fitness. Schließlich gilt es besonders in dieser Zeit eine Lernblockade zu vermeiden.

Ist das Studium ersteinmal abgeschlossen geht der Ernst des Lebens erst richtig los. Bewerbungen müssen geschrieben und ergänzende Schulungen besucht werden. Möchte man in einem Betrieb von oben einsteigen ist Ehrgeiz und Engagement gefragt. Häufig werden Studenten daher zuerst auf Projektmanagement Schulungen geschickt um die Arbeitsabläufe perfekt einteilen zu können. Lernen tut man schließlich nicht nur während der Schul- bz. Studienzeit, sondern sein ganzes Leben lang.

Nach der Abschlussarbeit kann der Anbruch eines neuen Lebensabschnittes gefeiert werden. Der Abgabetermin beinhaltet für die meisten auch einen Termin der Erleichterung verschafft. Wer die Arbeit erst abgegeben hat, kann nichts mehr ändern. Wer ordentlich feiern möchte, kann dies zu Karneval. Die richtigen Faschingshüte auspacken und einmal Arbeit, Arbeit sein lassen. Aber auch eine Abschlussfeier mit den Komilitonen kann entspannend wirken.