BWL Diplomarbeit

Die Diplomarbeit ist der schriftliche Abschluss des BWL-Studiengangs und dient unter Einbeziehung der Benotungen von Klausuren dem Erwerb eines akademischen Grades bzw. eines Diploms, welches die staatliche Abschlussbezeichnung des Studiums ist.

Eine Prüfungsordnung gibt die Anforderungen für die Diplomarbeit vor. So ist der Zeitraum zur Erstellung der Diplomarbeit auf sechs Monate begrenzt, diese Frist entspricht auch dem Durchschnittszeitraum. Nur in seltenen Fällen beträgt der Erstellungszeitraum zwei oder drei Monate. Der Umfang der Diplomarbeit wird ebenfalls vorgegeben und liegt je nach Anforderungen zwischen dreißig und einhundertfünfzig Seiten. Der Beginn sowie die Aufgabenstellung der Diplomarbeit werden dem Prüfungsamt gemeldet. Die Fertigerstellung erfolgt sodann mit Abgabe der Arbeit innerhalb der vorgegebenen Frist.

Die Themenwahl für die BWL Diplomarbeit wird dem Studenten meist freigestellt, wobei formale Festlungen der Prüfungsordnung entnommen werden und einzuhalten sind. Wird die Abschlussarbeit an einer Berufsakademie fertig gestellt, so wird das Thema üblicherweise vom Ausbildungsbetrieb vorgegeben, in dem der Student das Praxissemester vollzogen hat.

Hat der Student seine BWL Diplomarbeit fertig gestellt, so sind je nach Vorgabe zwischen zwei und fünf Exemplare der Diplomarbeit zur Bewertung abzugeben. Die Bewertung erfolgt dann im Regelfall durch zwei Gutachter. Dies nennt sich Zweiprüfer-System. Hierbei handelt es sich meist zum einen um den Betreuer des Studenten sowie einem neutralen Gutachter. Beide prüfen und benoten unabhängig von einander den Inhalt der abgegebenen Arbeit, wobei der Zweitprüfer sich meist ohne intensive Nachprüfung der Benotung des Erstprüfers anschließt. Die Endnote der Diplomarbeit setzt sich hierbei aus vier bzw. fünf Teilnoten zusammen.

Bereits mit der Anfertigung seiner BWL Diplomarbeit erhält der Student nach dem Urheberrechtsgesetz das alleinige Urheberrecht auf seine Arbeit. Eine zwingende Veröffentlichung der Diplomarbeit gibt es in Deutschland nicht. Sofern die Hochschule die Rechte an der vom Studenten erstellten Diplomarbeit erwerben möchte, so ist sie daher auf entsprechende Vereinbarungen mit dem Studenten angewiesen.

Die BWL lässt viel Raum für Diplomarbeitsthemen. Da kann man fast nur hoffen ein gutes zugewiesen zu bekommen, oder aber den Professor von einem guten Thema zu überzeugen. Ein aktuelles Thema ist die ECM System Messe . Diese neuen Systeme sollen die Arbeit in einem Betrieb vereinfachen und optimieren. Dadurch ist ein effektiveres Arbeiten möglich. Es geht dabei um Betriebsorganisation, dies sollte eigentlich ein Grundstein des Studiums sein. Wie ist ein Betrieb organisiert, bzw. wie kann man ihn effizienter betreiben? Grundlegende Fragen, die gerne einmal im Grundstudium untergehen. Versuchen Sie diese wieder aufleben zu lassen. Wenn Sie wissen, wie etwas funktioniert, können Sie es auch verbessern. Ähnlich ist es wohl auch mit Ihrer Arbeit.

Hat man das Diplom dann aber erstmal in der Tasche eröffnen sich hervorragende Berufschancen. Da der Verdienst in der Regel auch dementsprechend hoch ist kann man endlich seinen alten Gebrauchtwagen verkaufen und über eine Neuanschaffung nachdenken.

Eine BWL Diplomarbeit werden Detektive in spe im Rahmen ihrer Ausbildung sicherlich kaum erstellen müssen. Da sind ganz andere Dinge gefragt. Wer eines Tages beruflich in einer renommierten Detektei tätig werden möchte, sollte in erster Linie über eine sehr gute Beobachtungsgabe, gute Menschenkenntnis sowie Geduld und Beharrlichkeit verfügen. Denn dies sind unter anderem die Charakteristika, die einen wirklich guten Ermittler auszeichnen.

Eine BWL Diplomarbeit à la zu Guttenberg zu erstellen kann bekanntlich mit fatalen Folgen einhergehen. Nicht nur, dass in diesem Zusammenhang mit einer Abmahnung Urheberrecht gerechnet werden muss, sondern das Ganze könnte theoretisch auch weitaus größere Kreise ziehen. In jedem Fall kann der Diebstahl geistigen Eigentums mit harschen Sanktionen geahndet werden. Hohe Kosten oder massive berufliche Nachteile könnten unter Umständen gar die Folge sein.