Die Diplomarbeit als Abschluss im Studium der Architektur

Für viele Studienanfänger ist Architekt noch immer ein sehr interessantes Berufsziel, auch wenn es mittlerweile mehr Studienabsolventen gibt, als Architekten, die aus dem Berufsleben ausscheiden, nimmt die Zahl der Studienanfänger nicht ab. In der Regel beträgt die Studiendauer an einer Universität neun und an einer Fachhochschule acht Semester plus einen Praxissemester, danach kann der Student seine Abschlussarbeit anfertigen, um das Diplom zu erhalten. Doch die Regelstudienzeit wird nicht immer eingehalten und vor allem an den Universitäten kommt es zu längeren Studienzeiten.

Themenbereichen für die Diplomarbeit in Architektur

Je nach Universität bilden sich während des Studiums verschiedene Schwerpunkte heraus, über diese wird in der Regel am Ende des Studiums die Architektur Diplomarbeit geschrieben. An den Universitäten in Deutschland gibt es für den Architekturstudenten drei Studienhauptrichtungen: einmal die Architektur (Hochbau), dann die Innenarchitektur und des Weiteren die Landschaftsarchitektur. Vor allem in der klassischen Architektur hat der Student die größte Auswahl an verschiedenen Themenbereichen für seine Diplomarbeit, wie Städtebau, Baudenkmalpflege oder Baumanagement. Aber die unterschiedlichen Themenbereich sind nicht der einzige Punkt, bei dem Studenten in ihrer Diplomarbeit in Architektur wählen können, so kann die Abschlussarbeit auch eine praktische oder eine theoretische Basis besitzen, je nachdem, was der Absolvent später mit seinem Abschluss beginnen möchte. Bei einer praktischen Diplomarbeit steht vor allem der Entwurf des Studenten im Vordergrund und dessen Umsetzung in einem Modell. Bei einer theoretischen Arbeit geht es vor allem um die Darstellung von Baugeschichte und Städtebaulichen Entwicklung, so wie der Denkmalpflege.

Ablauf der Architektur Diplomarbeit

Die Diplomarbeit in Architektur steht am Ende des Studiums, hier muss der Student alle vorangegangenen Seminare und Praktika absolviert haben, damit er zur Prüfung zugelassen wird. Dann legt der Student mit seinem Betreuer ein Thema fest, das er bearbeitet und analysiert. Für die Bearbeitung der Diplomarbeit hat der Student dann drei Monate Zeit, bis er sie abgegeben muss. Seine Arbeit muss er in einer mündlichen Prüfung verteidigen und die dazugehörigen Fragen des Dozenten beantworten. Hat er all dies bestanden kann sich der Absolvent Diplom-Ingenieur Architektur nennen. Da die Berufbezeichnung Architektur in Deutschland geschützt ist, muss sich der Absolvent nach dem Studium in der Architektenkammer anmelden.

Nachdem das Studium abgeschlossen wurde kann der Absolvent sich dann entscheiden auf welches Gebiet der Architektur er sich spezialisieren möchte. Hierbei kann es noch einen großen Unterschied machen ob dieser anschließend Großraumbüros einrichten oder Entwürfe für Gebäude entwerfen möchte. Möglichkeiten der Entfaltung bieten sich jedoch in Hülle und Fülle.

Sobald man später sein eigenes Architekturbüro sein eigen nennen darf wird dieses im Idealfall natürlich auch von Kunden besucht werden. Einen sehr schmückenden Effekt bieten natürlich professionelle Urkunden welche bei Wettberwerben im Architekturbereich erworben wurden. Deshalb sollte man sich nicht davor scheuen auch einmal an dem einen oder anderen Wettbewerb teilzunehmen.

Für Absolventen, welche kein eigenes Büro anstreben, bieten sich eine Vielzahl an Arbeitgebern für Bewerbungsmöglichkeiten. Ein Tipp: Damen sollten bei Ihren Bewerbungen besser keine High Heel Schuhe, Miniröcke oder knappe Oberteile tragen. Schließlich geht es bei Architekten um Kompetenz und Seriösität.

Als angehender Architekt muss man auch lernen auf Details zu achten. Vor allem bei Gebäuden kann eine schlampige Architekturarbeit im nachhinein unangenehme Folgen haben. Ist beispielsweise geplant, dass eine Photovoltaikanlage auf dem Dach installiert wird, sollte der Architekt den Weg der Sonne mit berücksichtigen um Schatten möglichst zu vermeiden.

In so gut wie allen Unternehmen gibt es eine Menge Verbesserungsmöglichkeiten um den Umsatz zu erhöhen. Da dies auch bei Architektur-Büros der Fall ist, sollte man im Hinterkopf behalten alle paar Jahre vielleicht die Dienste eines Kompetenzmanagement Unternehmens in Kauf zu nehmen. Diese analysieren und beurteilen das gegebene Personal und bieten fundierte Verbesserungsvorschläge an.

Insbesondere im "Big Business" ist eine gute Ausdrucksweise bzw. eine professionelle Kommunikationsfähigkeit von großer Wichtigkeit. Insbesondere, wenn Unternehmer oder Entscheider regelmäßig mit Kunden oder Geschäftspartnern in Kontakt sind. Rhetorik Seminare bieten sich in diesem Zusammenhang geradezu an. Unternehmer jedweder Branche profitieren davon. So unter anderem Architekten, Anwälte und andere Freiberufler, aber auch führende Mitarbeiter kleiner, mittelständischer und großer Unternehmen. Sicherlich ist ein Rhetorik Seminar darüber hinaus ebenfalls für die Vorzimmerdame oder die Sachbearbeiterin interessant.